Posts by: Elena Enja Lynch

Traum und Erfüllung

Traum und Erfüllung

 Juliana Götze von RambaZamba – ein Porträt "Schon wieder?", sagt Juliana Götze amüsiert, als ich skizziere, worum es in unserem Gespräch gehen soll. Die Schauspielerin am RambaZamba-Theater Berlin ist es gewohnt, über ihre Karriere und sich selbst zu erzählen. (mehr …)
Im Kreise der Mutigen

Im Kreise der Mutigen

Beim inklusiven Theaterworkshop mit Catherine Bourgeois “Ihr heißt doch nicht alle Geneviève, oder?”, fragt Catherine Bourgeois, künstlerische Leiterin der kanadischen Compagnie Joe, Jack & John, die ebenfalls bei NO LIMITS auftritt. Sie leitet den dreistündigen, inklusiven Workshop, der auf ihrer Produktion "Just fake it" basiert. (mehr …)
Ein Spiel auf Zeit

Ein Spiel auf Zeit

Rotlicht und Molière in Theater Maatwerks "In de Rooie Molen" Man ist noch gar nicht richtig angekommen, da wird man schon ohne Vorwahrnung dem Mühlwerk der "Rooie Mole" (rote Mühle) überlassen. Realität und Spiel sind nicht mehr eindeutig voneinander zu trennen. (mehr …)
Möwe mit Schwarm im Rücken

Möwe mit Schwarm im Rücken

Eindrücke vom Symposiums-Workshop mit Adrian Jones und Margret Ames "How exiting", sagt Margret Ames und reibt sich die Hände. Auf die Teilnehmer_innen des samstagnachmittäglichen Workshops wirkt das einschüchternd. Was hat Ames  mit uns vor? Erstmals sollen wir uns ganz nach der Choreografie vom Adrian Jones bewegen, seine Gesten nachahmen und interpretieren. (mehr …)
Über Leben

Über Leben

Rimini Protokolls „Qualitätskontrolle“ im ausverkaufen HAU 2 Ihre ersten Worte gelten dem Tod. "Wir fangen mit dem Ende an", sagt Maria-Cristina Hallwachs. Sie ist vom Hals an querschnittsgelähmt, seit sie als junge Frau kopfüber in ein viel zu flaches Schwimmbecken sprang. Vor ihrem Unfall hat sie sich so ein Leben nicht vorstellen können. Jetzt beschreibt sie, wie lange sie ohne Hilfe und Hilfsmittel überleben würde. Nicht lang. (mehr …)
Blättern im Familienalbum

Blättern im Familienalbum

Saša Asentić und die serbische Truppe Per.Art zeigen "Prazan Glas" Schon während des Einlasses sitzt ein Darsteller auf der Bühne. Als alle im ausverkauften Thikwa-Theater ihre Plätze gefunden haben, erhebt er sich vom Stuhl und schreitet mit dem Mikrophon in der Hand in die Mitte der Bühne. Sobald er den blauen Lichtkreis erreicht hat, stellt er sich vor: "Mein Name ist Dejan Šulian. Musik, bitte." Aus dem Off ertönt eine serbische Ballade, zu der er herzhaft singt. So herzhaft, dass er manchmal bei einer Strophe hängenbleibt, während im Hintergrund das Lied unbeeindruckt weiterzieht. (mehr …)
Nichts als Worte?

Nichts als Worte?

Wenn man über Menschen mit Behinderung oder Inklusionstheater schreibt, ist das auch immer eine Frage der politischen Korrektheit. Darf man vom Behindertentheater schreiben oder klingt das schon abwertend? Behindert, disabled, integrativ, inklusiv – da muss man erst mal den Überblick behalten. Und dem Stil ist damit auch nicht immer geholfen. (mehr …)