2011

Heute: Wahnsinn

Heute: Wahnsinn

Herbert Fritschs Hochschul-Produktion "Ibsen, die Sau" im RambaZamba-Theater Schon beim Betreten des Theaterraums laufen die 16 Darsteller auf der Bühne herum, wärmen sich auf, stöhnen, rufen Hallo und spucken allerlei Laute aus. (mehr …)
Kühlschränke, Eier, Sex

Kühlschränke, Eier, Sex

Gleich zwei Mal bei NO LIMITS: Das Theater Stap & Kaaiman mit "Poppemie" und "Geen wonder dat ik ween" Fünf Mädchen, die sich leicht bekleidet vor das Publikum stellen, wollüstig ihre Bauchnabel umkreisen und lautstark stöhnend Orgasmen vortäuschen. Sie reißen ihre Köpfe nach hinten und reiben an ihren Bäuchen, als würden sie explodieren. Keinen einzigen Meter vom Publikum entfernt stehen die Fünf in engen Leggins und mit durchsichtigen Blusen. Was sie damit zeigen wollen? Lust auf Sex, Begierde und Nähe. Was das soll? Keine Ahnung. Wie man es nennt? "Poppemie". (mehr …)
Zusammen allein

Zusammen allein

"Geen wonder dat ik ween" vom Theater Stap & Kaaiman im Ballhaus Ost Menschen kauern allein in übereinander gestapelten Holzkisten. Wohnhäuser, deren Fassade abgerissen worden ist: Ein Einblick hinter sonst verschlossene Türen. Jeder hat sein Kämmerlein. Eine junge Frau klettert hinaus, geht zu den anderen, von Kiste zu Kiste, will sie berühren, wird weggestoßen. Sie weint, schreit, welzt sich auf dem Boden. "Ich bin einsam", schallt es irgendwannin dem Stück aus den Lautsprechern. (mehr …)

Harmonische Differenz

Die Schlussdiskussion des "Neoprofis"- Symposiums im Kleisthaus Fast wäre alles ganz schnell gegangen, so einig waren sich die vier: Nein, nein, nein, nein. (mehr …)
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