2013

Wahr oder falsch?

Wahr oder falsch?

"Dançando com a Diferença" am HAU als Eröffnungsgsveranstaltung des NO LIMITS Festivals Nebel wabert über der leeren Bühne, auf deren Boden Lichterketten ausgebreitet sind – als sei ein sternklarer Nachthimmel hier ausgeschüttet worden. Vorsichtig mit den Füßen tastend sucht sich ein Mann – zunächst nur als Schatten erkenntlich - vom hinteren Bühnenrand her den Weg nach vorn. (mehr …)
Was zählt

Was zählt

Das internationale Theaterfestival NO LIMITS mit Künstler_innen mit und ohne Behinderung ist gestern in die sechste Runde gegangen. Das Ziel des seit 2005 alle zwei Jahre stattfindenden Festivals? "Uns abzuschaffen", sagt Festivalleiter Andreas Meder seit 1997, dem Beginn seiner Arbeit auf dem Gebiet integrativer Theaterfestivals. Sein Augenzwinkern nicht zu vergessen – Meders Antwort  ist ein beliebtes Zitat, oft das einzige, dass es in eine Berichterstattung schafft. (mehr …)
Nichts als Worte?

Nichts als Worte?

Wenn man über Menschen mit Behinderung oder Inklusionstheater schreibt, ist das auch immer eine Frage der politischen Korrektheit. Darf man vom Behindertentheater schreiben oder klingt das schon abwertend? Behindert, disabled, integrativ, inklusiv – da muss man erst mal den Überblick behalten. Und dem Stil ist damit auch nicht immer geholfen. (mehr …)
Kritikwürdig

Kritikwürdig

Ein Manifest Was ist eine Theaterkritik? Laut Rowohlt-Theaterlexikon Band 1 ein "beschreibender, interpretierender, einordnender und wertender, auch glossierender Bericht über einen abgeschlossenen, nur bedingt wiederholbaren Vorgang auf der Bühne nach subjektiven Kriterien". Wichtigste Voraussetzung: die "Kenntnis der Produktionsweisen des Theaters allgemein und in verschiedenen Zentren". Problem und steter Vorwurf sei "die Frage nach den Kriterien eines Urteils. Sie können immer nur jeweils neu aus der Differenz von Absicht und Ausführung, Anspruch und Ergebnis nach eigener Sicht und (auch weltanschaulicher) Überzeugung des Kritikers vom 'Richtigen', seiner Erwartung an das Theater, die sich auch in Forderungen an die Bühne artikuliert, gewonnen werden." (mehr …)
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