2015

Märtyrerprinz im 3D-Land

Märtyrerprinz im 3D-Land

De Utvalgte verfolgen in „Visjonaeren“ die Krankheit Hass Auch in individualisierten Zeiten wie dem 21. Jahrhundert können wir uns nicht vor den gesellschaftlichen Strukturen und Problemen verstecken, die visionäre Ideen fordern: Die Flüchtlingskrise, die polarisierende Gewalt, Internet-Terrorismus und die Transparenz des eigenen Seins fordern lautstark unsere Aufmerksamkeit und schreien nach Taten. Offenheit und Hoffnung sind die wahren Aufgaben unserer Zeit, wenn es um die Bewältigung der allgemeinen Überforderung geht. Die Suche nach den Menschen, die diese Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, führt einmal im Kreis. (mehr …)
„Alles ist erlaubt, was nicht verboten ist“

„Alles ist erlaubt, was nicht verboten ist“

Symposium: Das „Theater Hora“ ruft nach Jérôme Bel zum „Empowerment“ auf

"Wen kümmert's, wer spricht?", fragte vor zwei Jahren das Symposium bei No Limits 2013. Damals ging es um die Frage, wer eigentlich entscheidet, was auf der Bühne geschieht. Für das dreitägige Symposium Wen kümmert´s, wer spricht? 2 haben die Regisseur*innen, Choreograf*innen und Autor*innen mit einer „geistigen Behinderung“ selbst das Wort ergriffen – statt Wissenschaftlern und Experten sprachen die Macher*innen. (mehr …)

Teatro sin limites!

Teatro sin limites!

El Festival No Limits de teatro inclusivo en Berlin En la sala de teatro HAU2 se ha dado inicio a la 7 edición del Festival Internacional de Teatro ( y Danza) NO LIMITS en Berlín. El Festival intenta estimular y promover el debate acerca del tema Menschen mit Behinderung. Este puede ser comprendido como portadores de la síndrome de Down. La búsqueda por definiciones más adecuados  se pone como uno de los temas más importantes del evento. (mehr …)
Gottesgaul und Anarchie

Gottesgaul und Anarchie

Ende des gleißenden Lichts: "Horse: An Opera" im HAU1 Ein Mann schlägt wild mit einem Kochlöffel auf einen Topf. Aus allen Ecken stürmen die Menschen herbei. Sie stellen sich an und warten drängelnd auf ihre Portion. Wer sein Essen bekommen hat, zischt ab, möglichst weit weg von den Anderen. Der Letzte in der Schlange, ein verwahrloster Mann, stolpert auf dem Weg zurück zu seinem Quartier, verschüttet den Inhalt seiner Schüssel über die Bühne. Sofort stürzen sich die Anderen auf die Nahrung, klauben ihm sogar die Reste aus aus dem Mund. (mehr …)
Tito und die Anderen

Tito und die Anderen

Gerade bei No Limits: das Symposium "Wen kümmert’s, wer spricht? 2 – 'Geistig behinderte' Regisseur*innen, Choreograf*innen, Autor*innen". Natalija Vladisavljević (Mitte), Theater-Autorin mit Down Syndrom, schreibt traumhaft verunsichernde, auch herrlich komische Szenen und Prosatexte. Einmal behauptet sie in einem ihrer Texte: "Für Witze bin ich nicht gelaunt." Dabei springt ihr Wortwitz aus jedem Zeilenbruch. "Was ist der Abend: ein Bär oder eine Gans?" Markus Heinicke liest sie eindrücklich vor, Regisseur und Autor Saša Asentić führt und übersetzt das Interview. "Was ist die Gegenwart des Theaters?" Gute Frage. Spannend!

Hoppla, ein Pferd!

Hoppla, ein Pferd!

Mit "Horse. An opera" zaubern Tibaldus en andere hoeren ein bildgewaltiges Spektakel ins HAU1 Schon eine ziemlich lange Zeit macht das Universum so sein Ding. Hektisch stolpert der kleine Merkur um die Sonne, die Erde flappt in großen Kreisen außen herum, immer auf sie fixiert: ihr Mond. Unser ganzes Sonnensystem platscht, quietscht und schlurft in individuellen Laufbahnen über die Bühne. Bis plötzlich ein Komet herankracht und ein neues Zeitalter bringt: das Zeitalter des Papppferdes. (mehr …)
Rollende Pinocchioköpfe

Rollende Pinocchioköpfe

Perspektivenwechsel: "De Utvalgte" zur Festivaleröffnung im HAU „Den Spätsommer gibt es, den Wacholderbusch gibt es und Fehler gibt es. Die Einsamkeit gibt es“, rezitiert eine Stimme Inger Christensens Langgedicht „Alphabet“. Darin werden die alltäglichsten Dinge nebeneinander gestellt. Auf der Bühne dreht sich währenddessen der Erdball inmitten unendlicher Weiten – rätselhaft schön und ziemlich plastisch. (mehr …)
„Es gibt nicht genug Platz für alle auf der Erde“

„Es gibt nicht genug Platz für alle auf der Erde“

De Utvalgte / Die Auserwählten eröffnen das No Limits 2015 im HAU2 Ohne die 3D-Brillen wäre das Bühnenbild nicht zu sehen: Inmitten der „Black Box“ schwebt die Erde, umsäumt von unzähligen Lichtpunkten. Ein paar Teleskope sind auf sie gerichtet, während eine Erzählerin eine Liste von Dingen reizitiert, die dort aufzufinden sind: „die Aprikosenbäume gibt es, die Farne gibt es und Brombeeren gibt es. Und den Wasserstoff.“ (mehr …)
Gastprojekt: Wen kümmert’s, wer spricht? 2 – Livekommentare zum Showroom

Gastprojekt: Wen kümmert’s, wer spricht? 2 – Livekommentare zum Showroom

Der Showroom "Wen kümmert’s, wer spricht? 2" war die Fortsetzung eines Symposiums aus dem Jahr 2013 im Rahmen des letzten NO-LIMITS-Festivals. Gezeigt wurden Arbeiten und Try Outs "geistig behinderter" Regisseurinnen, Choreografinnen und Autor*innen. Was wurde da präsentiert? Welche Fragen hat das Gezeigte aufgeworfen? Und wie hat das Publikum reagiert? Die vier "Zaunvögel" Jutta Schubert, Jana Stahl, Michael Achtman und Kato Kroß haben live aus dem Showroom berichtet. [caption id="attachment_1581" align="alignnone" width="1920"]Digitale Zaunvögel beim Showroom Wen kümmerts Wer Spricht Echtzeit-Beobachtungen. © Holger Rudolph[/caption]
4 of 4
1234