Essay

Festivalrauschen#1  – Teatr21

Festivalrauschen#1 – Teatr21

Ach, diese Festivals! Unglaublich überfordernd, berauschend, voller sinnlicher Eindrücke. Nur: Davon bekommen alle die, die nicht dabei sind, wenig mit. Fotos sind ein Mittel, um ein bisschen was von der Festival-Atmo rüberzubringen. Klang ein anderer. Fünf Audio-Kurzstücke von Samstag Abend zum Nachhören. (mehr …)
„Alles ist erlaubt, was nicht verboten ist“

„Alles ist erlaubt, was nicht verboten ist“

Symposium: Das „Theater Hora“ ruft nach Jérôme Bel zum „Empowerment“ auf

"Wen kümmert's, wer spricht?", fragte vor zwei Jahren das Symposium bei No Limits 2013. Damals ging es um die Frage, wer eigentlich entscheidet, was auf der Bühne geschieht. Für das dreitägige Symposium Wen kümmert´s, wer spricht? 2 haben die Regisseur*innen, Choreograf*innen und Autor*innen mit einer „geistigen Behinderung“ selbst das Wort ergriffen – statt Wissenschaftlern und Experten sprachen die Macher*innen. (mehr …)

WÜRDE ich so nicht schreiben

WÜRDE ich so nicht schreiben

Die Menschenwürde bleibt eine Floskel, solange sie die Betroffenen nicht einfordern. Ein Plädoyer für politisches Inklusionstheater Es war ein erfrischend befreiender Perspektivwechsel, den ich im Gespräch mit Kerstin Grassmann und Norbert Müller erlebte. Nicht zuletzt ein Denkanstoß in Sachen Inklusion: Fühlten sich von dem Begiff nicht schon immer eher Menschen angesprochen, die ohnehin im alltäglichen Kontakt mit Menschen mit Behinderungen stehen? Und nicht die Politik? Die hat anscheinend mit dem Grundgesetz Art. 1 und der UN-Konvention ihre Arbeit eingestellt. (mehr …)
No-Limits-Symposium: Denis Hänzi über die Machtverhältnisse im Theater

No-Limits-Symposium: Denis Hänzi über die Machtverhältnisse im Theater

"Wen kümmert's, wer spricht?" Ein Zitat des irischen Schriftstellers Samuel Beckett ist Ausgangspunkt des No-Limits-Symposiums zu Autorschaft, kollektiven Entstehungsprozessen und Machtverhältnissen im Theater. Verhandelt werden diese Themen während zweier Tage am Beispiel der künstlerischen Arbeit mit Menschen mit einer "geistigen Behinderung". An dieser Stelle werfen wir einen kurzen Rückblick auf den Anfang des Symposiums – die Performance "Wir sagen" des Kollektivs bigNOTWENDIGKEIT und der Vortrag des Soziologen Denis Hänzi über die Machtverhältnisse im Theater. (mehr …)
Nichts als Worte?

Nichts als Worte?

Wenn man über Menschen mit Behinderung oder Inklusionstheater schreibt, ist das auch immer eine Frage der politischen Korrektheit. Darf man vom Behindertentheater schreiben oder klingt das schon abwertend? Behindert, disabled, integrativ, inklusiv – da muss man erst mal den Überblick behalten. Und dem Stil ist damit auch nicht immer geholfen. (mehr …)