Das Blog zum Internationalen Theaterfestival in Berlin

Downie Disko

Downie Disko

Mirco Kuball spielt in „Das große Glück“ sich selbst und mit Erwartungen Eine Biographie ist etwas wundersames. Da wird ein Widersprüchlich-kurios-mal-so-dann-so-Menschenleben in eine Ordnung gebracht. Eine fiktionalisierte Biographie einer tatsächlich existierenden Person ist etwas noch wundersameres. Da wird nämlich Tatsache und Täuschung gleichermaßen in diese Ordnung verflochten. So am wundersamsten geschehen bei „Das große Glück“ von Kirsten Burger, Mikko Gaestel und Johannes Müller. (mehr …)
„Kann es ein Elend geben, das erhabener ist?“

„Kann es ein Elend geben, das erhabener ist?“

Samuel Becketts "Endspiel" am Theater RambaZamba Sie können nicht miteinander, sie können aber auch nicht ohne einander: Ein Zustand hasserfüllter Abhängigkeit herrscht zwischen dem tyrannischen, aber hilflosen Hamm und seinem Diener Clov. Hamm ist blind und ohne die Fähigkeit, seine Beine zu bewegen, Clov der einzige Mensch, der sich noch um ihn kümmern kann. Sie sind einander alles, was sie noch haben und das verachten sie am Meisten. Unfreundlich und achtlos wirft Clov Hamm immer wieder zurück auf seinen Sitzsack. Er hasst Hamm, er will ihn verlassen. Aber das würde den Tod für beide bedeuten. Denn Hamm ist der einzige, der Zugang zu den verbliebenen Lebensmitteln hat. „Kann es ein Elend geben, das erhabener ist?“ (mehr …)
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